Ekukhanyeni Aids Centre

Ca. eine Auostunde von Durban entfernt, im Tal der 1000 Hügel, liegt das von den Missionsdominikanerinnen geführte Aids Centre.

Im Aidshospiz werden Aidskranke versorgt und bis zu einem würdigen Tod begleitet. Das Hospiz ist immer bis auf den letzten Platz belegt, neben den Aidskranken werden auch Schlaganfallpatienten versorgt, die entweder kein Zuhause oder keine Angehörigen haben.Aidszentrum

Bis vor kurzem gab es auf der Missionsstation kein fließendes Wasser. Das Regenwasser wurde in Tanks gesammelt. Wasser war somit oft knapp. Es wurden immer wieder aufwändige Bohrungen getätigt, zunächst ohne Erfolg. Bis eine große südafrikanische Versicherung - als Teil ihrer sozialen Verantwortung - eine teure Bohrung bis 204 Metern machte und so auf Wasser stieß. Der neue Brunnen bedeutet eine große Erleichterung für die Schwestern, Mitarbeiter und Patienten.

Homebased Care (häusliche Krankenpflege) im Zululand

In diesem sozialen Stützpunkt werden Krankenpflegerinnen für die häusliche Krankenpflege von Aidskranken ausgebildet. Besonders die schwer zugänglichen Gebiete sind auf die ambulante Hilfe angewiesen. Die Entfernungen zwischen den Gehöften sind sehr weit. Die Krankenpflegerinnen besuchen regelmäßig die Familien in ihren Häusern und Hütten und versorgen dort die Kranken.

Hausbauprojekt

Seit vielen Jahren engagiert sich Schwester Alison mit der südafrikanischen katholischen Bischofskonferenz für das Hausbauprojekt. Mit Spendengeldern von Privatpersonen und Hilfsorganisationen wird der Bau von einfachen Häuser mit zwei Räumen für arme Familien in ländlichen Gebieten gefördert. Die betroffenen Familien kämpfen mit Arbeitslosigkeit, unzulänglichen Unterkünften und fehlender Gesundheitsfürsorge. Inzwischen konnten 60 solcher Häuser gebaut werden. Das Projekt sieht ebenfalls vor, Aids-Waisen anzuleiten, in ihrer Region solche Häuser bauen zu können.Zweizimmerhaus

Das Aidswaisenhaus

Über die Dominikanerinnen der Missionsstation in Ekukhanyeni, was übersetzt "der Ort des Lichts" heißt, konnte ich auch ein privat geführtes Waisenhaus für Aidswaisen kennenlernen.

Es liegt ca. eine Autostunde von dem Aidshospiz entfernt, ich habe es 2015 erstmals besucht. Hier leben Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind. Es wurde von einem Ehepaar gegründet, nachdem ihr Ehemann 2016 verstarb, führt Tracy es nun alleine mit großem Engagement.

Neben ihren zwei eigenen Kindern leben hier zurzeit 15 Aidswaisen im Alter von 8 Monaten bis 15 Jahren.

Immer wieder stellt sich die Frage nach finanziellen Mitteln, um dieses Waisenhaus weiter zu führen. Daher unterstütze ich Tracy finanziell und organisiere Spenden.

Lesen Sie hier, was die Münstersche Volkszeitung im Oktober 2019 dazu schrieb.

Tracy brauchte also ein Auto, um die weiten Strecken zum Einkaufen, für Arztbesuche usw. zu schaffen.

Die Freude, als die Anschaffung eines Autos durch Spenden möglich wurde, war unbeschreiblich!

AutoÜbergabe

AutoKinder

Und auch die Zeitung berichtete wieder:

Auto